Bei einem Trainingsaufenthalt in Portland im September 2015 bei Meister Kwon, Jae-Hwa war, wiederholte dieser uns immer wieder mantraartig folgenden Kung-an[1]: „Der Tiger isst niemals Gras!“. Dazu erzählte er folgendes:

„Ein Tiger ist Fleischfresser und egal wie hungrig er ist, er wird niemals Gras essen. Sie müssen überlegen was Sie wollen! Geben Sie sich mit Gras zufrieden oder riskieren Sie den Tod?“

Vor dem koreanischen Hintergrund, dass einer Legende nach Tan-Gun, der Urvater der Koreaner, eine ehemalige Bärin zur Frau nahm, weil sie in einem Wettkampf mit einem Tiger gewann, gab mit die Aussage von Meister Kwon die letzten Monate viel zu bedenken. Dabei ist das Folgende herausgekommen…

Die Legende von Tan-Gun

Der koreanischen Mythologie nach wurde das Volk der Koreaner von einem Gottessohn begründet, dessen Pseudonym Tan-Gun ist. Einer Legende nach lebten ein Tiger und ein Bär zusammen in einer Höhle und beteten für Menschen zu werden. Die Gottheit Hwan-ung (der Sohn des Allgottes Hwan-in) rief infolgedessen einen Wettkampf zwischen den beiden aus. Wenn beide in der Höhle für 100 Tage, mit ausschließlich Beifuß und Knoblauch als Nahrung, überleben würden, würde er Sie zum Menschen machen. Als der Tiger kurze Zeit später vor lauter Hunger aufgab, weil er das Gras nicht essen wollte, ging der Bär nach insgesamt 21 Tagen als Sieger hervor. Hwan-ung verwandelte ihn darauf in eine Frau und ehelichte sie. Aus der Liaison ging Tan-Gun hervor, welcher das erste koreanische Königreich (Choson) begründete.[2]

Somit hat in dieser Legende derjenige gesiegt, der flexibler war und sich den Gegebenheiten besser anpassen konnte. Beide Tiere sind Fleischfresser und haben enorm viel Kraft. Sie würden sich bei einem realen Aufeinandertreffen wohl eher aus dem Weg gehen und in einem Konflikt gäbe es keinen sicheren Gewinner. Der Tiger wollte oder konnte seine Prinzipien, ausschließlich Fleisch zu fressen, nicht überwinden und hat es vorgezogen aus diesem Wettstreit als Verlierer dazustehen. Auf der einen Seite zeigt dies eine enorme Charakterstärke sich keine Vorteile durch einen Kompromiss einzugehen. Andererseits hat der Bär durch seine Offenheit ein Volk begründet. An dieser Stelle soll sich jede/r Leser/in eine eigene Meinung bilden, welche Eigenart sie oder er besser findet. Ich stelle mir die fragt, ob der Tiger überhaupt eine Wahl hatte, oder er sich wegen seiner gegebenen Eigenschaften hätte anders entscheiden können?

Kann ein Tiger Gras fressen?

Für diesen Abschnitt soll gesagt sein, dass er nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. Da ich kein Zoologe bin, habe ich leider keinen Zugriff auf entsprechende Studien und Materialien. Ich versuche dennoch so gut es mir möglich ist authentische Inhalte zu vermitteln.

Tiger sind Fleischfresser und weder ihr Gebiss ist darauf ausgelegt, dass sie Gras aufnehmen könnten, noch ist ihr Verdauungstrakt in der Lage es zu verarbeiten. Das Gebiss setzt sich aus 30 Zähnen zusammen, welche darauf ausgelegt sind etwas zu brechen oder zu zerschneiden. Es besteht aus Reißzähnen, stark entwickelte Eckzähnen und spitzen Backenzähnen. Da Gras jedoch zermahlen werden muss, kann ein Tiger es vielleicht noch abbeißen/abreißen, es dann aber nicht weiter zerkleinern und müsste es im Ganzen runterschlucken. [3] Der Verdauungstrakt von Tigern ist darauf ausgelegt Fleisch zu fressen und es mit all seinen Knochen und Giften zu verarbeiten. Der Salzsäuregehalt seines Magens ist sehr hoch, um beispielsweise das Fleisch von den Knochen zu lösen und es zu zerkleinern. Es ist auch ein hoher Gehalt an Entgiftungsenzymen vorhanden, da schwerverdauliche oder giftige Bestandteile mit verschluckt werden. Auch ist der Darmtrakt daraus ausgelegt das verwesende Fleisch schnell aus dem Körper zu bekommen und es nicht unnötig lange im Körper zu halten. Durch die geringe Anzahl an Speicheldrüsen im Mund können Speisen, wie Gras nicht vorverarbeitet werden und landen direkt im Magen, wo sie aufgrund des hohen Säuregehalts ebenfalls nicht verarbeitet werden. Aus dieser Anschauung resultiert, dass Tiger Gras nicht verdauen könnten und es somit absurd ist, wenn sie es dann fressen würden.[4]

Ein paar wenige Worte möchte ich an dieser Stelle noch zum Thema „Katzen und Katzengras“ verlieren, da Tiger zur Gattung der Panthera (Eigentliche Großkatzen) und damit der Katzen gehört. Warum fressen dann Katzen Gras und Tiger nicht. Da normale Katzen bei weitem nicht so groß wie Tiger sind und auch kein so aggressives Verdauungssystem haben, können sie nicht alles was sie fressen (wie z.B. Fell) verdauen. Diverse Theorien gehen davon aus, dass Katzen Gras fressen, weil sie Vitamine oder Nährstoffe aufnehmen oder sie es aufnehmen, damit sie unverdauliches verklumpen können und somit besser hervorwürgen können.[5]

Niemals, immer, vielleicht – Yin-Yang

Eines der zentralen philosophischen Prinzipien in der asiatischen Kultur ist der Glaube an die Dualität der Dinge und allen Seins. Dabei steht das „ki“ (koreanisch für das chinesische „qi“) als eine Art Energie oder Stoff, dass weder fest noch flüssig, noch gasförmig ist und die Welt und alles darauf Existierende zusammen und in Bewegung hält. Dieser allumfassenden Lebensenergie oder auch Atmosphäre werden nun verschiedene Eigenschaften (z.B. Gestalt, Geist, Körper, Herz als Sitz der Lebenskraft) zugeordnet, welche in eine äußere (Yin) und eine innere (Yang) Beschaffenheit mit sich bringen. Demnach gibt es immer zwei Seiten, welche zueinander gehören, das Gegenteil darstellen – gut/böse, hell/dunkel, schwarz/weiß etc. – was jedoch nicht automatisch auf einen Dualismus schließen lässt. Letztlich gibt es immer noch einen Mittelweg (wie die Dämmerung oder Grau). So beinhaltet das eine (Yin oder Yang) immer auch etwas von dem Anderen, was durch den kleinen Punkt symbolisiert wird und dafür steht, dass sich alles gegenseitig bedingt und es nichts gibt, was ausschließlich alleine existieren kann. So kann ich z.B. nicht wissen ob es dunkel ist, wenn ich nicht die Helligkeit kenne. [6]

Meiner Meinung nach, sollte man eine Vorstellung von beiden extremen haben, um mit diesem Wissen den für sich optimalen Mittelweg finden. Demnach muss ich etwas nicht erfahren haben, um eine gute und für mich richtige Entscheidung zu treffen. Ich sollte aber gute Quellen haben, um eine optimale Grundlage für meine Entscheidungen treffen zu können. Ich muss also ganzheitlich denken und beispielsweise ein Problem, eine Sichtweise oder eine körperliche Beschwerde verstehen zu können.

In dieser asiatischen Denkweise gibt es bestimmte Übungen, um diese Ideen und Konzepte erfahrbar zu machen und eine ganzheitliche Denkweise im Menschen zu verankern. Hierzu gehören beispielsweise, die Meditation, die Bewegungskünste (Yoga oder Kampfkunst) oder die Kalligraphie. Sie alle machen aufgrund einer intensiven Beschäftigung mit einer Sache nach langer Übung die Idee hinter der Lebensenergie „ki“ und deren Erklärungsmodell „Yin und Yang“ als individuellen Mittelweg erfahrbar.

Wenn ich also meinen Weg gefunden und definiert habe, gibt es dann eigentlich keinen Grund davon abzuweichen? Für mich bedeutet es, dass ich mir schon Gedanken mache, ob und wie etwas Neues in mein Leben passen. Jede gemachte Erfahrung bringt mich meinem Zielzustand, dem optimalen Mittelweg für mich, ein Stück näher. Dies sollte jedoch nicht heißen, dass ich permanent die Richtung ändere, was für mich eigentlich nur aufgrund einer kompletten Fehleinschätzung in Verbindung mit einer persönlichen Enttäuschung passieren könnte. Es ist vielmehr als Spezialisierung und Verfeinerung der bereits eingeschlagenen Richtung zu sehen.

Prinzipien als Grundlage der eigenen Lebensführung

Alle Menschen bringen gewisse Prinzipien und Grundlagen für das eigene Handeln und Entscheidungen[7] mit in konkrete Situationen. Diese Grundlagen liegen begründet in angeborenen Eigenschaften, der erhaltenen Erziehung in Kindheit und Jugend, den gewählten Beziehungen und Kontakten mit anderen Menschen und einer selbstgewählten Auseinandersetzung mit dem eigenen ich. Bei mir persönlich sind meine aktuellen Prinzipien aus eine intensiven Beschäftigung mit mir und meinem Selbstverständnis, ausgelöst durch eine „Lebenskrise“ in Verbindung mit der zuvor stärker werdenden Bedeutung der Kampfkunst traditionelles Taekwon-Do für mein Leben, hervorragenden. Während der darauf folgenden Phase meiner Promotion[8], in der es unter anderem auch um das Selbstverständnis bei Lehrern ging, haben sich diese Prinzipien gefestigt und herausgearbeitet. Hierzu gehören beispielsweise, dass mein Tun und Handeln dem direkten Wohle der Allgemeinheit dienen soll, ich dabei jeden Menschen individuell betrachten möchte und ich mich einer aufgeklärten, kreativen und wissenschaftlichen Methode bedienen möchte. Ich möchte nicht alles, was mir gesagt oder gezeigt wird, einfach so hinnehmen. Stattdessen sollen die Dinge in irgendeiner Art und Weise für mich erklärbar und begreifbar sein. Natürlich gehe ich dabei nicht immer von unseren westlichen Denkweisen (wie z.B. der Schulmedizin) aus, sondern versuche permanent meinen Horizont zu erweitern und bemühe mich kreativ „über den Tellerrand“ zu blicken.

Ich kann und möchte einem jeden empfehlen sich einmal intensiv mit sich seiner Persönlichkeit und seinen Idealen auseinandersetzen. Nehmen Sie sich die Zeit und stellen sich fragen, wie „Wer bin ich?“, „Was möchte ich erreichen?“, „Woran glaube ich?“ oder „Nach welchen Prinzipien möchte ich leben?“. Dabei ist es auch sehr hilfreich sich in wissenschaftlichen Büchern und Veröffentlichungen Inspirationen beispielsweise aus den Bereichen Pädagogik, Psychologie und den Gesundheitswissenschaften zu holen. Hier gibt es sehr interessante Konzepte und Modelle zu verschiedenen Bereichen, den Menschen betreffend.

Nachdem ich im vorangegangenen ein paar Hintergründe zu meinen Überlegungen gegeben habe, möchte ich im Folgenden auf meine Idee und Meinung, was Meister Kwon mit der Aussage „Der Tiger isst niemals Gras“ und dessen Bedeutung für mich eingehen.

Geradlinigkeit auf dem eigenen Weg

Auch wenn der Bär in der Tan-Gun Legende letztlich zu einer größeren Bedeutung geworden ist, so hat er nie sein Naturell und seine Ideale „verraten“. Letztlich wurde die Aufgabe so gestellt, dass nur der Bär gewinnen konnte. Hatte der Tiger das Gras gefressen, was würde dies dann über seinen Charakter aussagen? Würde er bei wichtigen Entscheidungen oder großen Herausforderungen nicht immer den einfacheren Weg gehen? Würde er letztlich nicht nur sich, sondern auch andere damit belasten? Könnte man sich auf so jemanden verlassen?

Genau dies ist für mich die Kernaussage des Kung-an von Meister Kwon.

Gehe Zielstrebig und Geradlinig deinen Weg, was nicht bedeutet Chancen, Umwege oder Abzweige zu vermeiden. Wir sollten uns aber stets die Frage stellen, ob dies zu uns und unserer Persönlichkeit passt, oder wir uns dadurch vielleicht „verraten“. Wähle nicht aus irgendeinem Grund den vermeintlich einfacheren Weg, denn ist die Entscheidung einmal getroffen, gibt es kein Zurück mehr. Handle und entscheide stets überlegt und vor dem Hintergrund deiner selbst gewählten Maxime, so kannst du im Nachhinein nicht bereuen eventuell einen Fehler gemacht zu haben.

Letztlich stellt alles was uns passiert, jede Erfahrung in irgendeiner Art und Weise eine Herausforderung und Aufgabe für unser Leben und unsere Entwicklung dar. Wenn ich nun versuche diese Erfahrungen bewusst, also wohlüberlegt und mit bedacht, in mein Leben zu integrieren, so sollte ich stets überlegen wie mit meinen bisherigen Erfahrungen und Überzeugungen einhergeht. Die daraufhin gefassten Entscheidungen und Handlungen sollten überlegt getroffen werden.

„Der Tiger frisst niemals Gras“ hat für mich die Bedeutung, dass ich im Grunde meiner Linie und meinen grundsätzlichen Beweggründen treu bleibe und mit immer bewusst bin, dass Dinge in meinem Leben passieren, weil sie mich in meiner persönlichen Entwicklung einen Schritt weiter bringen und „wachsen“ lassen.

 Nachtrag vom 10.10.2016

Bei einem Telefonat mit Meister Kwon teilte dieser, nachdem er meinen Beitrag hier gelesen hatte, mir noch mal seine Meinung dazu mit.

Demnach bedeutet der Spruch „Der Tiger frisst niemals Gras“ für ihn, dass man unbeirrt seinen Weg gehen soll. Denn nur wer selbst stark wie ein Tiger ist, wird sich nicht von anderen abbringen lassen. Er wird andere anziehen, die den Weg gemeinsam mit ihm gehen und ihn von sich aus dabei unterstützen. Er hob auch noch mal die Bedeutung des altruistischen und uneigennützigen Gebens und Daseins für andere hervor und bedauerte, dass es heute zu viele Menschen gibt, bei denen das eigene Interesse bei den Handlungen im Vordergrund steht.

 


[1] Auch Kōan eine kurze Anekdote oder Sentenz, die eine beispielhafte Handlung oder Aussage eines Zen-Meisters, ganz selten auch eines Zen-Schülers, darstellt.

[2] Quelle: Ha, T.-H. (1972). Samguck Yusa. Seoul: Yonsei University Press

[3] Quelle: http://www.tiger-online.org/anatomie/kopf/gebiss.htm

[4] Quelle: http://www.tiger-online.org/anatomie/organe/organe.htm#gast

[5] Quelle: http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article106530678/Warum-fressen-Katzen-Gras.html

[6] Siehe: Linck, G. (2000). Yin und Yang: auf der Suche nach Ganzheit im chinesischen Denken. München: Beck

[7] Siehe z.B. Feger, H. (1978). Konflikterleben und Konfliktverhalten. Bern: Huber.

[8] http://www.amazon.de/dp/3734770556

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Ein Gedanke zu “Der Tiger frisst niemals Gras 

  1. Dear Bjoern

    Es ist schon einige Jahre her, seit ich mit meinen Kindern an einem Training in Heidelberg teilnehmen konnte. Ich war davon bestimmt mehr inspiriert als meine kids und habe danach angefangen selber TKD zu betreiben. Leider gibt es in Melbourne keine Kwon Clubs, aber WTF ist auch nicht schlecht. Im September habe ich den 2ten Dan erreicht und ich bin immer noch inspiriert und ab und an schaue ich deswegen auch in Deine Web Seite rein.
    So habe ich Deinen Artikel mit grossem Interesse gelesen. Auch mich beschaeftigt die Frage wie in der heutigen Welt die Lebensweisheiten alter TKD Meister angewandt werden koennen. Sicherlich ist es nicht moeglich die Prinzipien des dojang zum Beispiel im Berufsleben anzuwenden, aber grundlegende Sachen wie Ehrlichkeit und Achtung fuer deinen Gegner sind auch im alltaeglichen Umgang anwendbar.
    Yin und Yang, Angriff und Verteidigung machen fuer mich nur Sinn, wenn ich weiss was ich als Endresultat erreichen will. Manchmal ist es auch notwendig auszuweichen, zurueckzugehen, um spaeter in einer besseren Position fuer den Angriff zu sein. Das ist die Flexibilitaet die in Deinem Artikel angesprochen wurde und die am besten mit der Parabel von Gras und Baum beleuchtet werden kann. Das Gras neigt sich wenn der Wind darueber hinwegfegt. Der starke Baum wiedersteht dem Wind und bricht im Sturm. Meine Interpretation is, dass es nach eingehender Begutachtung besser ist dem starken Wind aus zuweichen und zu ueberleben. Wenn die Zeit reif ist, kann zum Angriff geblasen werden. Be grass and tree when it is right and survive to fight another day.
    Im Hinblick auf die Tieger Analogie. Es gibt ein Japanisches Sprichwort, das mich vor einiger Zeit auch sehr beeindruckt hat. A tiger dies and leaves his skin; a man dies and leaves his name. Am Ende des Weges werden nur Deine menschlichen Qualitaeten in Erinnerung bleiben.
    Was mich das Tae Kwon Do gelehrt hat, ist vor allem mich selbst zu erkennen und zu ueberwinden. Zum Beispiel ist es ist viel einfacher zu Hause auf dem Sofa zu sitzen als zum Training zu gehen. Das ist fuer mich das Prinzip einen einmal eingesclagenen Weg zu verfolgen und nicht aus Bequemlichkeit aufzugeben. In dieser Hinsicht stimme ich mit Meister Kwon ueberein.

    Viele Gruesse aus Melbourne
    Klaus

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